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<pre>Freitag, März 2017 um 20:30 Uhr — Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  <p> Als Spitzenreiter des mittleren Tabellendrittels bietet sich den Hessen in den kommenden Wochen so manche spannende Perspektive; so wird etwa bereits ein Derbysieg in Mainz mit dem vorübergehenden Sprung auf den Champions-League-Qualifikationsplatz vier belohnt.  <p>  Was die Tendenzwette betrifft, so gehen die Wettfreunde davon aus, dass Wolfsburg in Düsseldorf zumindest nicht leer ausgehen wird. Das war nämlich bislang noch nie der Fall. <p> Diesen Vorsprung wollen die Augsburger am kommenden Samstag beim FC Köln zumindest behalten, wenn nicht sogar weiter ausbauen. <p>  Nicht nur, dass der Unparteiische in Minute 28 ein Handspiel von Tobias Strobl übersah; in den Schlussminuten erkannte Hartmann den Mainzern auch noch den Ausgleichstreffer ab. Pablo de Blasis erzielte per Abstauber das Tor zum 1:1, offenbar war der 37-jährige Referee aber davon ausgegangen, dass Gladbach-Keeper Yann Sommer zuvor schon die Hand am Ball gehabt hatte — abermals eine Fehlentscheidung.  </pre>


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<pre>Drohte sich Hoffenheim im Kampf um Europa mit etlichen Unentschieden gemächlich in abseits zu punkten, wirkte der souveräne Sieg am letzten Samstag nun wie ein kleiner Donnerschlag: Zumal gerade gegen die Geißböcke nicht unbedingt mit einem solch überzeugenden Vortrag zu rechnen war.  <p> Dazu setzte es im Dezember im Achtelfinale des DFB-Pokal eine weitere Heimniederlage gegen die Borussen. 0:2 gewann Dortmund damals.  <p>  Sieg Hamburg ist der erste Tipp, den ich für euch parat habe und der zu einer Quote von 3.90 keinesfalls unbegründet ist. Klar, ihr letztes Erstliga-Spiel liegt eine Weile zurück, doch im Unterhaus haben die Hanseaten die Saison die vergangenen 5 Jahre immer mit einem Sieg eröffnet! <p> Von der Abwesenheit jeglichen Drucks möchte der Aufsteiger natürlich gern auch schon gegen den Tabellenführer profitieren — wenngleich bekanntlich auch der deutsche Rekordmeister seine Hausaufgaben in der Bundesliga längst mit Bravour erledigt hat. <p>  Hierfür dürfte es wohl zu größeren Umstellungen kommen, wie Funkel bereits anklingen ließ: „Wir werden mit der Situation kritisch umgehen und dann das Team aufbauen. Das ist unsere und meine Aufgabe.“  </pre> 


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<pre> Horst Heldt fügte jedoch hadernd hinzu: „Wir haben aber vor dem 1:0 schon zwei hundertprozentige Torchancen. In der zweiten Halbzeit müssen wir eigentlich das 2:0 machen. Und dann bekommen wir diesen Witz-Elfmeter.“  <p> Immerhin bekam die Eintracht eine ungewohnte Dreifach-Belastung zu schultern, die das ebenfalls in der Europa League geforderte Leverkusen um einiges routinierter zu bewältigen vermag.  <p>  In Anbetracht des lediglich acht Zähler betragenden Polsters auf den Relegationsplatz ist zwar tatsächlich noch nicht einmal der Klassenerhalt zu 100 Prozent abgesichert; nach Anzeichen für einen drohenden Absturz wird allerdings selbst von Pessimisten vergeblich gesucht. <p>  „Das Team und ich sind unfassbar geil aufs Gewinnen“, sagt Hoffenheim-Coach in diesen Tagen immer wieder. Verständlich, schließlich ist dies in zwei Drittel der bisherigen 24 Liga-Spiele nicht gelungen. <p>  „Beide haben ein sehr gutes Fußballverständnis, sehen gewisse Situationen und verstehen sich auch außerhalb des Platzes gut. Das ist eine Achse, die im Moment richtig Spaß macht“, lobte Niko Kovac die beiden Youngsters, die für viel Schwung sorgten.  </pre>


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<pre> „Es wird uns nicht noch einmal passieren, dass wir ein 4:2 gegen den FC Bayern herschenken.“  <p> Die Seuchen-Vita von Hollerbach ahnt für den HSV einen ziemlich unwürdigen Abschied aus der Bundesliga voraus; entsprechend scheint es schon an einen gewissen Realitätsverlust zu grenzen, dass der Betroffene selbst den Klassenerhalt auch weiterhin für nicht ausgeschlossen hält.   <p> Das half aber alles nichts, weil die Gladbacher trotz vieler Chancen nur einen Treffer erzielten und die „Geißböcke“ das Glück bei ihren Toren auf ihrer Seite hatten. <p>  Da es der Elf von Niko Kovac aber schon zuletzt nur im Ausnahmefall gelang, diese Stabilität auch in Siege vor heimischer Kulisse umzumünzen, droht der Griff nach dem insgesamt erst dritten Heimsieg nun auch am 20. Spieltag wieder einmal sein Ziel zu verfehlen.  <p> Den Spielern ist es hingegen auf ganz eigentümliche Weise gelungen, aus jeder dieser Schlappen Kraft zu ziehen; nach sämtlichen im laufenden Kalenderjahr erlittenen Niederlagen meldete sich das Team mit einem Sieg im nächsten Spiel zurück.  </pre>


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<pre> In der Formtabelle der letzten fünf Matches belegen die Hanseaten derzeit Platz sechs.  <p> Das fiel auch dem Mainzer Cheftrainer auf. „Wir haben zu ungenau gespielt“, erklärte Schwarz selbstkritisch. Vor allem im Spielaufbau. Erst im zweiten Durchgang mit der 1:0-Führung im Rücken wurde es besser.  <p>  Nach der bitteren 0:1-Niederlage im rheinischen Derby gegen Gladbach setzte es gegen den HSV or 50.000 Zuschauern im ausverkauften Rhein-Energie-Stadion eine noch schmerzhaftere 1:3-Pleite. Dabei waren die Kölner über weite Strecken tonangebend, doch ein Doppelschlag innerhalb von fünf Minuten sorgte für einen 0:2-Rückstand. <p>  Kein Wunder also, dass bei den traditionell hitzigen Fans vor dem Derby die Alarmglocken schrillen. Und zwar so laut, dass sich einzelne Hardliner-Gruppierungen bereits nach der jüngsten Pleite in Mainz (1:2) gezwungen sahen, den Druck auf ihre Art zu erhöhen.  <p> Bild: Einer der Favoriten für den ersten Rausschmiss: Lilien-Coach Norbert Meier (m.)  </pre>


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